Wir über uns
Die Stippermesse ist aus einer Laune heraus entstanden. Wir haben immer einen Angelflohmarkt organisiert der anfing aus allen Nähten zu platzen. Da ich die Möglichkeit hatte eine Pausenhalle zu benutzen mit ca. 450 qm lag die Überlegung nahe, mit dem Flohmarkt umzuziehen.
Doch leider hatte ich die Rechnung ohne Susanne gemacht. „Ein Umzug kommt überhaupt nicht in Frage. Du machst den Flohmarkt nicht kaputt durch einen Umzug“, das waren Ihre Worte. „Dann mache ich dort eben eine Stippermesse“, das war meine Antwort.
In Nienburg beim Uwe Remmert wurde das Thema wieder aufgewärmt und auch Uwe konnte sich das vorstellen. Nach einer gemeinsamen Besichtigung der Räumlichkeiten wurde der Entschluss gefasst eine Stippermesse zu organisieren.
Der Termin war schnell gefunden und es ging in die Vorbereitungen. Damals war es nicht ganz einfach die Händler zu überzeugen doch wir bekamen eine bunte Mischung zusammen.
Wir können uns noch genau daran erinnern wie wir ein paar Tage vor der 1. Messe wieder beim Uwe im Laden standen und uns über die Erfolgsaussichten unterhielten. Wenn 100 bis 150 Besucher kommen würden, dann wären wir schon zufrieden, so der Tenor unserer Unterhaltung.
Um 10 Uhr sollte die erste Stippermesse die Pforten öffnen und um neun standen schon ca. 300 Besucher draußen und rüttelten an der Tür und wollten rein. Als hätten alle nur darauf gewartet das jemand das Thema aufgreift und so etwas organisiert. Es war für uns die schönste Messe und ich war Stolz wie Bolle. Was daraus geworden ist kennen viele von euch persönlich.
In den Jahren danach hat sich die Stippermesse immer weiter entwickelt und wir arbeiten daran, dass diese Entwicklung auch weitergeht. Denn wir sind noch nicht zufrieden.
Als Präsentations- und Verkaufsmesse, wobei wir den Schwerpunkt auf die Präsentation legen, wird die Stippermesse auch in den nächsten Jahren ein fester Termin bleiben; ich glaube wir können gar nicht mehr aufhören, auch wenn wir das manchmal möchten.
Viele bekannte Namen der Szene waren schon auf der Stippermesse zu Besuch, darunter die halbe DAV-Auswahl, viele alte Angler aus den Zeiten der deutschen Nationalmannschaft und natürlich die aktuellen Größen. Dazu kamen immer wieder internationale Größen.
Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Firmen, die es ermöglicht haben solche Ausnahmeangler nach Bremen zu holen.
Wir werden auch in Zukunft bemüht sein einen umfassenden Überblick über die Friedfischszene zu vermitteln.
Heinz